Mittwoch, 16. November 2016

[Rezension] Casting-Spiel ums Leben

Hallo, heute habe ich mal wieder seit Langem eine Rezension für euch! Und zwar zu Yvonne Richters Buch "Casting-Spiel ums Leben", was ich netterweise vom Verlag zugeschickt bekommen habe! Das Cover habe ich von der Verlagsseite!






Verlag: Fabulus Verlag

Preis: 16,95€

Seitenanzahl: 295 Seiten

Altersempfehlung: laut Verlag ab 10 Jahren

In Lovis' Welt herrscht das System der Castings. Nimm an ihnen Teil und das höchste was du gewinnen kannst, sind Nahrung, Klamotten, Geld, ein Haus. Die, die sich nichts mehr leisten können oder die Miete nicht mehr zahlen, werden ausgecastet. Als er eines Tages Jo kennenlernt und sich mit ihr anfreundet, beginnt er dieses System zu hinterfragen. Zusammen mit einigen anderen Jugendlichen bringen sie schlimme Dinge in Erfahrung und begeben sich hierbei auch in Gefahr. Denn das System ist streng...
Ich bin ohne Erwartungen an das Buch herangegangen und muss leider sagen, dass es mir nicht sonderlich gut gefallen hat, sodass ich es schlussendlich abgebrochen habe.
Circa die Hälfte habe ich gelesen, doch bis zu einem bestimmten Punkt wollte ich nicht mehr lesen, weil es mir einfach nicht gefallen hat.

Die Idee, dass es eine Gesellschaft gibt, die in verschiedene Klassen unterteilt ist und die mittlere Schicht in Castings geht, um Kleidung, Nahrung oder Anderes zu gewinnen ist zwar eigentlich interessant, doch es hat mich nie gepackt, sodass ich weiterlese. Das ist einer meiner Kritikpunkte: Der Schreibstil war zwar gut, doch das was die Autorin beschrieben hat, war meist langweilig, sodass ich nicht motiviert war, weiterzulesen.

Was mir ehrlich gesagt auch nicht gefallen hat, waren die Namen der Personen. Das Buch ist laut Verlagsseite ab 10 Jahren geeignet, aber Namen wie Kon To für den Finanzmeister, nennen wir ihn mal so, oder Frau Quassel Strippe für eine Frau, die unaufhörlich redet fand ich dann selbst für 10 Jährige zu kindlich.

Etwas was ich nur störend aber nicht unbedingt schlimm fand, war, dass einige Charaktere Dialekt sprechen. Beim Scherzinger gab es meist eine Übersetzung und bei dem  einen ruppigen Mann, von dem die Jugendlichen gewisse Informationen wollten, hat es auch gepasst, aber ich fand es zu Anfang komisch.

Ich habe auf Seite 131 aufgehört zu lesen, eine Stelle, die eigentlich relativ spannend ist, doch es hat mich nicht mehr gepackt und ich will mich wirklich nicht zwingen, ein Buch zu lesen! Worauf ich kommen möchte, ist, dass ein Charakter, der später zu Jo und Lovis trifft, versucht Informationen von verschiedenen zwielichtigen Personen zu bekommen. An sich ja logisch und okay, doch was ich blöd fand, war dass es so einfach war. Er fragt zum Beispiel: "Hey ist der Code für dein Handy 6543?" und die antworten: "Na hör mal, nur weil ein dummer Bengel wie du glaubt, hier rumzulungern, sag ich ihm doch nicht, dass der Code eigentlich 8723 ist" (Paradebeispiel). Das ging mir dann doch etwas zu einfach und zu schnell und ich empfand dies einfach als unlogisch und unglaubwürdig.

Dadurch, dass lange Zeit nichts passiert ist, hatte ich einfach keine Motivation, weiterzulesen, weswegen ich das Buch jetzt nicht weiterlesen werde.
Schlussendlich vergebe ich dem Buch leider nur 2 Sterne, weil ich die Idee und einen ganz kleinen Teil der Umsetzung gut fand. Einige Dinge waren mir aber zu wirr, langweilig und kindlich. Vielen lieben Dank an den Verlag für das Exemplar! ❤

Ich hoffe sehr, dass euch der Post etwas gefallen hat, trotz der schlechten Bewertung... Ich wünsche euch noch einen guten Tag oder Abend ☺

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